Mitarbeiter-Handys und die neue EU-DSGVO

09.05.2018 11:00 von Stefanie Krack

Die am 25. Mai 2018 endgültig in Kraft tretende neue EU-Datenschutz-Grundverordnung (EU-DSGVO) beinhaltet allerlei Fallstricke für Unternehmen. Prinzipiell ist es notwendig, die gesamte Verarbeitung personenbezogener Daten genauestens zu beleuchten und auf den Prüfstand zu stellen, denn bei Verstößen gegen die Verordnung drohen teilweise empfindliche Strafen.

Auch von Mitarbeiter-Handys geht in diesem Zusammenhang eine nicht zu unterschätzende Gefahr aus.

Denn um auch mobil zwanglos auf Kundendaten zugreifen zu können, synchronisieren viele Mitarbeiter ihre Kontakte mit dem Smartphone. Das wirkt zunächst harmlos, ist aber tatsächlich hochgradig gefährlich, weil viele Apps bzw. Messenger-Dienste die Daten unbemerkt auf ausländische Server übertragen. Dies aber bildet einen massiven Verstoß gegen den Datenschutz!

Das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht zum Beispiel kommt zu dem Schluss, dass WhatsApp auf Diensthandys nicht datenschutzkonform eingesetzt werden kann, da grundsätzlich von einer unbefugten Erhebung und Verarbeitung personenbezogener Daten auszugehen ist.

Eine sichere Alternative zur mobilen Nutzung von Kundendaten bietet ein zentraler Verzeichnisdienst, in dem sich die Kontakte aus Anwendungen wie Outlook, ERP- oder CRM-System bündeln lassen. Die Kontakte werden zentral auf dem Unternehmensserver vorgehalten und sind so zu jeder Zeit durch die Firewall geschützt. Der Zugriff erfolgt mittels integrierter App und auf dem Smartphone selbst sind keine Daten gespeichert.

Informieren Sie sich hier über die EU-DSGVO-konformen Lösungen der cobra GmbH! Mittels mobiler Anwendungen können Ihre Mitarbeiter bei der Nutzung von cobra-CRM-Lösungen u. a. problemlos und sicher von überall her auf eine zentrale Datenbasis für Kunden, Interessenten, Lieferanten und Partner zugreifen.


Zurück